Landschulwoche 9R und 9S: Schwende

Am Montag, dem 19. August 2013, versammelten sich die Klassen 9R und 9S vor dem Schulhaus in Utzenstorf und wurden von einem Car abgeholt, der sie nach Schwende, Appenzell Innerrhoden, brachte. Dort bezogen die insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler mit den Begleitpersonen das Ferienhaus Wädenswil. Anschliessend wurde der mitgebrachte Lunch gegessen. Da es auch regnete, fand der darauf folgende Sportnachmittag sowohl draussen auf dem Rasen und dem Hartplatz statt, als auch in der Turnhalle des etwas weiter oben gelegenen Schulhauses. Die Jugendlichen spielten Fuss-, Volley- und Basketball, sowie auch einige andere Spiele. Am Dienstag fuhren wir mit dem Zug in Richtung Appenzell, wo wir eine Landbäckerei besuchten. Die Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Gruppen unterteilt. Die Einen wurden in der Backstube über die Herstellung eines Bibers informiert und durften, unter den wachsamen Augen des Bäckereibesitzers, selber Hand anlegen und fabrizieren. Die anderen wurden draussen über die Geschichte und die Spezialitäten des Ladens informiert. Auch die vielen Zutaten eines Bibers wurden präsentiert, benannt und erklärt. Danach wanderten wir nach Appenzell, wo die Jugendlichen einen Arbeitsauftrag zum speziellen ansässigen Dialekt erhielten. Am folgenden Tag strahlte die Sonne vom Himmel und wir reisten nach Brülisau. Dort bestiegen wir eine Gondel und erreichten damit den „Hohen Kasten“. Die Aussicht war phänomenal. Weiter wanderten wir zum Sämtissersee. Einige Schülerinnen und Schüler wagten den Sprung ins kalte Nass, andere spürten junge Frösche auf . Der weitere Abstieg nach Brülisau war sehr angenehm und unterhaltsam. Eine Gruppe marschierte sogar zurück bis zum Ferienhaus. Wir genossen die letzen Sonnenstrahlen bei einem Bad im angrenzenden Bach, waren aber alle auch völlig erschöpft. Am Donnerstag fuhren wir ins Volksmuseeum in Stein. Dort bildeten die Kinder Gruppen und lösten Fragen zu Austellungsstücken, die über drei Stockwerke verteilt waren. Mit dem Postauto und dem Zug ging es über Herisau nach Jakobsbad. Nach dem Lunch rodelten wir ca. zwei Stunden. Alle waren bestens gelaunt. Beim Heimweg handelte es sich um eine Barfusswanderung, die uns über Gras, Holzspäne, Tannzapfen, Kiesel und Schlamm führte. Das Abwaschen des Drecks gestaltete sich eher schwierig, trocken waren wir aber in der herrschenden Hitze schon bald wieder. Zuhause angekommen, machte Herr Bachmann bei der Grillstelle am Flussufer ein grosses Feuer. Das Küchenteam tischte Hörnlisalat, selbstgebackenen Zopf und Bratwürste auf. Die Schülerinnen und Schüler schrieben, wie jeden Abend, an einem Landschulwochentagebuch weiter. Anschliessend stand die restliche Zeit vor der Nachtruhe zur freien Verfügung. An einem Abend schauten wir gemeinsam einen Film. Das selbst zubereitete Essen von Frau Schneider schmeckte immer vorzüglich und rundete die Tage jeweils perfekt ab. Wir verbrachten fünf unvergessliche Tage im Appenzell mit hilfsbereiten, freundlichen, aufgestellten und motivierten Jugendlichen. Es war ein voller Erfolg!