SchülerInnenbericht WWF Erlebnistag

Wir fuhren mit dem Zug nach Solothurn. Dann ging’s zu Fuss zum Bauernhof. Dann haben wir unser Znüni gegessen. Danach gingen wir Äpfel sammeln und machten Süssmost. Zuerst muss man die Äpfel vierteln, dann in einer Maschine kleiner machen und noch pressen. Nach dem Mosten gingen wir Einkaufsstafette spielen. Da muss man gut aufpassen. Jede Gruppe hat eine Schüssel und ein Einkaufskorb. Man springt zum Tisch mit Früchten und kauft, beziehungsweise man nimmt eine Frucht, schaut welches Land auf dem Eierschachteldeckel klebt und muss diesen Posten überwinden. Nach dem 2. Parcours vom Tag gingen wir Mittagessen. Es gab Karottensalat und Pasta mit Käse und Tomatensauce. Nach dem Essen haben wir gelernt, was in den Müll kommt und was nicht und wo am meisten Lebensmittel weggeworfen werden. Der 4. und letzte Posten war ein Tiererlebnis. Wir konnten mit einer Vergrösserungslupe kleinere Tiere beobachten.
Zum Abschied haben wir Kuchen und einen Apfel bekommen. Wir assen auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir wieder zurück nach Utzenstorf fuhren.

Celine

WWF Erlebnistag in Solothurn 08.2014

Während einer Woche hat der WWF auf dem Rosegghof in Solothurn eine Erlebniswoche durchgeführt. Herr Schwab hat sich umgehend um ein Datum beworben und die Klassen 4a und 4b konnten am Montag, 25. August mitmachen. 4 Klassen, davon zwei aus Lengnau, wurden an 4 verschieden Posten auf dem Gelände des Hofes von Mitarbeiterinnen des WWF und von der Familie Riggenbach betreut. Nach einer Stunde konnten wir zum nächsten Posten gehen. Es ging um den Apfel, der ein natürliches Produkt aus der Region ist, und allgemein um regionale Produkte, welche die Umwelt weniger belasten, sowie um das Wegwerfen von Lebensmitteln.

An einem Posten lernten die Kinder, wie Süssmost entsteht. Sie lasen Äpfel vom Boden auf, sortierten und zerschnitten diese in kleinere Stücke, die dann in einer „Trüele“ noch weiter zerkleinert wurden. Die Obstmaische wurde dann in zwei kleinen Pressen von den Kindern zu Saft gepresst und beim Mittagessen probiert.

Auch sehr lehrreich war der Posten, wie die Umwelt der Hochstamm-Apfelbäume aussieht. Schülerinnen und Schüler konnten Forscher spielen und in Kleingruppen an jungen Apfelbäumen „Bewohner“ sammeln und einige angehängte Modelle entdecken. Die nach Forscherkriterien gesammelten Insekten wurden zusammen betrachtet und die WWF Mitarbeiterin gab aufschlussreiche Informationen und Zusammenhänge preis.

Ein anderer Posten zeigte auf einem Feld mit einem gross angelegten Einkaufsspiel die langen Transportwege mit einigen Hürden der verschiedenen Früchte. Die Schweiz war ganz nahe und hatte kein Hindernis. Die Aufgabe war, in vier Gruppen je einen Fruchtsalat einzukaufen, wobei nur ein Kind jeweils eine Frucht mit den entsprechenden Wege einkaufen ging. Alle waren begeistert.

Weiter lernten die Kinder wo und in welchem Verhältnis Lebensmittel „verloren“ gehen. Die Klasse musste eine Menge Krämerli-Lebensmittel durch ein langes Tuch, mit den definierten Löcher drin, zum Ende schütteln. Es kamen nicht mehr viel Sachen beim Mund an. Danach wurden natürlich die Löcher besprochen und diskutiert, wie diese verkleinert werden könnten.

J.Ch.Lienhard