Schule untere Emme
Gotthelfstrasse 15
3427 Utzenstorf
T 032 666 41 76
utzenstorf@sue.ch

Landschulwoche 8sa & 8sb - Juni 2012


Landschulwoche in Le Noirmont

Kuhmist und Stacheldrahtzaun

Mitten in der Wildnis, umgeben von Kuhmist, Stacheldraht, Feld und Wald, so stellt man sich normalerweise keine Landschulwoche vor. Doch genau so war es bei uns... Am Donnerstag Vormittag standen wir plötzlich, nur mit Kompass und Landkarte ausgestattet, mitten in der tiefsten Wildnis! Meilenweit von der nächsten Zivilisation entfernt mussten wir in Vierergruppen selbstständig zurück ins Heim finden. Wer sich jetzt denkt, dies ist ja locker geschafft, der hat nicht mit den Jurawanderwegen gerechnet. Diese hörten bei uns nämlich jeweils nach etwa zehn Metern auf! Aus dem Jura haben manche bis heute nicht mehr ganz heraus gefunden. Zumindest die Erinnerungen irren immer noch zwischen Kuhmist und Stacheldrahtzaun umher!

Muriel und Marlene


Wanderung ins Ahnungslose

Es war ein Morgen wie jeder andere, als wir um 7:30 Uhr geweckt wurden. Wir assen Frühstück und packten unsere Sachen, nicht zu vergessen unseren Lunch. Die Lehrer fuhren uns, in den vorher ausgewählten Gruppen, an die jeweiligen Orte. Mit Kompass und Karte ging es los, zurück zum Heim, durch unbekanntes Terrain. Wir sahen viele Dinge, spannende wie auch aussergewöhnliche: schöne Kirchen, dicke Hunde, Windräder, Bahnschienen und Kühe. Der Weg war aus ekligem Matsch, aber wir kämpften uns tapfer durch. Wir marschierten fast pausenlos in der prallen Sonne über Kuhwiesen, Waldwege. Manch Glückliche sahen sogar die Zivilisation. Das pure Landleben eben.

Romy, Isabel


Ausgesetzt in der Wildnis

Bei der Aussetzung bekamen wir nur ein Notfallpaket, dieses bestand aus nur aus einem Sandwich, einem Apfel, einem Getreideriegel und einer Flasche Tee. Wir fanden uns im weit entfernten verbotenen Urwald wieder.

Wir begegneten erst nach vielen Stunden wandern den ersten Lebewesen, einem Rudel Kampfkühen. Wir konnten eine mit einem gefundenen Lasso einfangen. Was wollten wir damit?

Es gab zwei Möglichkeiten: Entweder wir essen sie und laufen nach Hause, oder wir reiten auf ihr nach Hause. Aufgrund der Tatsache, dass wir alle schnell nach Hause wollten, entschieden wir, sie zu essen. Nachdem alle satt waren, liefen wir weiter und wurden von einem geistig gestörten bewaffneten Franzosen aus dem Hinterhalt überrascht. Er war der Besitzer der Kampfkühe und hatte uns schon seit Stunden beobachtet. Mit seiner Flinte zielte er genau auf unsere Köpfe.

Nach drei Stunden Folter konnten wir ihm entfliehen. Anschliessend wanderten wir weiter bis zum Gipfel des Todes. Völlig erschöpft kamen wir oben an und das einzige, was wir wollten, war ein kühles, alkoholfreies Bier. Aber da wir gute Jungs sind, verwarfen wir diesen Gedanken gleich wieder. In weiter Ferne sahen wir unser Heim, Hals über Kopf rannten wir los. Aber da der Untergrund sehr glatt war, rutschten wir aus und verloren das Bewusstsein.

Als wir wieder zu uns kamen, lagen wir zugedeckt in unseren Betten. War das alles nur ein Traum?

Matteo, Jonas


Velofahrt von Saignelégier nach Glovelier

Am Dienstag der Landsschulwoche, machten wir eine Velotour von Saignelégier nach Glovelier. Die Klasse 8sb besuchte an diesem Tag das Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds und das Felslabor Mont Terri. In Saignelégier mieteten wir Velos und fuhren los. Schon nach wenigen Metern führte der Weg steil bergauf. Dieser Aufstieg war sehr anstrengend für uns alle. Nach 30 Minuten kamen wir an einem trüben See an. Dort konnten wir uns ausruhen, etwas essen, und einige badeten. Mit neuer Kraft fuhren wir wieder los, doch Rina fiel beim nächsten kleinen Aufstieg vom Velo, und alle mussten lachen. Dann ging es etwa 20 Minuten bergab. Als wir im Dorf ankamen, stärkten wir uns mit einem Glas Apfelsaft und fuhren mit dem Zug zurück zum Heim.

Peter und Etienne


Landschulwoche Jura 2012

Nachdem wir alle sehr müde von der anstrengenden Wanderung am Montag im Haus ankamen, waren wir alle etwas geschockt, da das Haus ziemlich klein und alt war.Bei jedem Schritt hatten wir Angst, die Decke falle uns auf den Kopf. Wir mussten uns erst einmal daran gewöhnen und uns einleben, auch wenn einige Mühe damit hatten.

Das Programm dieser Woche war abwechlungsreich und teilweise sehr anstrengend: steile Wanderung, Besichtigung im Uhrenmuseum und Felslabor Mont Terri, Velofahrt durch den halben Jura, Aussetzen mit Kompass und Karte und schliesslich der Hausputz. Das Abendessen kochten wir selber, was Vor- und Nachteile mit sich brachte. Im grossen und ganzen war die Landschulwoche eine gute Erfahrung.

Alina und Vera