Bericht Zäme fägts

Die zäme fägts Tage 2018 gehören schon zur Vergangenheit. Es bleiben viele schöne Erinnerungen, Kinder und Jugendliche, die zueinander schauen, GruppenchefInnen, die besorgt sind, dass alle gut aufgehoben sind und eine rundum zufriedene Stimmung.

African Drums mit Eddy Mansani

Wir tauchen in die faszinierende Welt der Trommelrhythmen ein. Jedes Kind erhält eine Trommel – ein Djembé – und unter Führung von Eddy und seiner Frau erleben wir ein ganz besonderes Trommelerlebnis: Wir spielen alle im gleichen Rhythmus, singen und tanzen zu afrikanischen Klängen. Ein herzliches Merci an Eddy und Florina.

 

Märchen

Brigitte Hirsig führt die Kinder auf wunderbare Weise in die Märchenwelt, begleitet vom kleinen Bohnenzwerg. Ein Kind darf jeweils eine Bohne auswählen, die Frau Hirsig mitteilt, welches Märchen darin steckt. Frau Hirsig verzaubert

 die Kinder durch ihre Stimme, Mimik und Gestik in die wunderbare Märchenwelt.

 Durch ein gemeinsames Rollenspiel erleben wir das Märchen von einer ganz anderen Seite.

Dschungel

Ob gemütlich beim Spielen oder Klettern im Dschungel sind die Kinder begeistert und voller Elan dabei. Einige wachsen über sich hinaus und beweisen Mut, bravo!

 

Sinneswelten

Auch wenn «Chnätte, chnuschte und Gschichtli erläbe» besser als Titel gepasst hätte, war das Atelier ein voller Erfolg. Die Kinder, ob gross oder klein, hörten der Geschichte gespannt zu und sangen und tanzten mit Freude mit. Beim kneten und formen mit Ton kamen viele Kinder zur Ruhe, es entstanden die verschiedensten Kunstwerke und einige konnten eine neue Sinneserfahrung machen. Die glänzenden Kinderaugen waren der Beweis – es war toll!

 

Mitenang & Gägenang

Miteinander gegeneinander spielen, das war in diesem Atelier gefragt. Gemeinsam erreichen wir viel mehr, sind wir stark und es macht erst noch viel mehr Spass.

 

Skulpturen

Themen für die Herstellung von Skulpturen:

- Roboter

- Weltraum

- Fantasy

 

Die SuS konnten aus einem riesigen Fundus Material heraussuchen, um ihr Objekt zu verwirklichen.

Besonders auffällig war, wie sich die älteren SuS bemühten, auch die kleineren in die Arbeit einzubeziehen und ihnen zeigten, wie man mit Maschinen und Material umgeht.

Der Einsatz der SuS war durchwegs konzentriert und motiviert. Wie engagiert die Arbeiten ausgeführt wurden, zeigen auch die Resultate zeigen.

PPP

Nach einer kurzen Velofahrt trafen die verschiedenen Gruppen beim Platzgerhaus ein, wo sie aufgeteilt wurden.

Einige punkteten beim Platzgen, andere spielten „Peter und Paul“ und weitere amüsierten sich beim „Schoggispiel“ drinnen im Platzgerhaus.

Ein grosses „Merci“ an Fritz Schär und Heinz Schwiete, welche uns das Platzgerhaus wärmten, Tee machten und beim Platzgen viele lehrreiche Tipps gaben.

Spiele ohne Grenzen

Kerzen mit Wasserpistolen auslöschen, Tennisbälle in Schwedenkasten treffen, lange Papierschlangen reissen, dies nur ein paar Spiele, bei denen die Schülerinnen und Schüler mit Geschicklichkeit und Kooperation an bei dieser Aktivität gegeneinander wetteiferten.  Die Stimmung war sehr entspannt, die Kinder unterstützten einander in der Gruppe und hin und wieder kamen ungeahnte Talente zum Vorschein.

 

Me & Music

Es gibt wohl nichts, das mehr verbindet, als gemeinsam zu singen. In einer knappen halben Stunde haben die Kinder in einem der 3 Ateliers von «me & music» einen Teil des Rock- Klassikers «proud mary» einstudiert. Für die jüngsten Schüler war der englische Liedtext sicher eine grosse Herausforderung. Die älteren Schüler konnten da aber gut helfen. Umgekehrt konnten sich die «Oldies» der Oberstufe eine Scheibe davon abschneiden, wie ungehemmt und begeistert die kleineren Teilnehmer ihre Töne in den Raum schmetterten. Letztlich haben es jedenfalls alle Gruppen in der kurzen Zeit geschafft, den Refrain des Liedes 3- stimmig vorzutragen- Chapeau!

In einem anderen der drei Teilateliers von "Me and Music" hatten die Kinder eine rhythmische und koordinative Herausforderung anzunehmen.

Alle übten die Becherbegleitung zum Cupsong von Anna Kendrick auswendig. Teilweise war es schon nach 15 bis 20 Minuten möglich, das Lied mit Cups toll zu begleiten und manchmal sogar die Becher im Kreis herumzugeben. Echt anspruchsvoll!

Im letzten Teilatelier konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei einem Tanzcontest messen. Die jeweiligen Sieger der Gruppen traten dann zum Abschluss gegeneinander an und gaben ihr Bestes!

Peacemaker

An den „zäme fägt’s“ - Tagen wurden die neuen Peacemaker, d.h. jeweils zwei der 3. bis 6. Klassen, ausgebildet. Die Teilnehmer(innen) mussten sich oft in einem Auswahlverfahren gegen andere Interessierte aus ihrer Klasse durchsetzen.

Im ersten Teil tauschten wir uns über Gewaltformen und das Vorkommen von Gewalt aus. Dann wurden die drei Rollen (Zeuge, Täter, Opfer) eines Konfliktes beleuchtet, damit das Entstehen von Konfliktsituationen besser verstanden wurde.

Im zweiten Teil schauten wir uns die fünf Schritte zur Konfliktlösung oder jedenfalls zur Beruhigung der Konfliktparteien an und übten diese in Rollenspielen. Das konkrete Üben in erlebten oder ausgewählten Szenen ist bei den Peacemakern sehr beliebt.

Am Donnerstag gab es für die „alten“ Peacemaker eine Pizza zum Mittagessen und am Nachmittag radelten wir ins Bowlingcenter und spielten eine Stunde Bowling als Belohnung für den einjährigen Einsatz als Friedenstifter(in).