Hauptschulleitung SuE

Schule untere Emme
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Schlüsselkompetenzen an der Schule untere Emme 2016

Nachdem wir letztes Jahr die Schlüsselkompetenz „Höflichkeit und Umgangsformen“ genauer unter die Lupe nahmen, Projekte, Übungen und Regeln dazu machten, widmeten wir uns dieses Jahr der Kompetenz „Selbständigkeit“.

Gemeinsam haben die Lehrpersonen in den Stufen drei Schwerpunkte zum Thema Selbständigkeit bestimmt. 

Die Unterstufe (KG – 2. Klasse) legte die Schwerpunkte auf:


  • Selbständigkeit in der Garderobe
  • Selbständigkeit auf dem Schulweg
  • Selbständigkeit bei Problemen

Im Kindergarten und in der Schule ankommen, in der Garderobe zurechtkommen und für den Start bereit sein – diese Themen sind immer aktuell. Die Vielfalt, dies zu üben, ist spannend und man kann sich die Kinder dabei sehr gut vorstellen. 

Die Verschlussrahmen, die nebst dem sinnvollen Üben auch die Wartezeiten überbrücken, einander helfen beim Jacken aus- und anziehen, die „Einlaufzeit“, die den Kindern ermöglicht, in ihrem Tempo das Morgenritual zu geniessen, um dann wirklich bereit zu sein und das Gotte/Götti – System, bei dem das Einander helfen und beraten im Vordergrund steht.

Mehrere Klassen verlegten den Unterricht regelmässig in den Wald. Der Wald bietet natürlich individuelle Themen, in die sich die Kinder vertiefen. Dabei ist das Feuermachen und das Kochen immer ein zentraler Punkt. 

Ämtlis fördern die Selbständigkeit ungemein, einige seien hier erwähnt: “Bäsechef“, “Ufrumichef“, Tee- oder Znüni für alle zubereiten, Garderobenchef, etc.

Die SuS arbeiteten einige Zeit selbständig im Zahlenbuch, im Lehrmittel ABC – Schritte, sie gaben sich selber Hausaufgaben, etc.

Eine Klasse gestaltete einen Anlass für die Eltern, sammelte die Ideen, das Material und holte sich selbständig die nötigen Unterlagen bis hin zum Lageplan.

Hier einige Elternrückmeldungen an die Kinder:

Der Anlass war bestens organisiert.

Ihr habt euch sehr gut vorbereitet.

Die Posten wurden sehr gut und präzise erklärt.

Es war spannend und hat Spass gemacht.

Der Abend war sehr interessant und abwechslungsreich.

Uns allen hat es sehr gut gefallen.


Die Mittelstufe (3. – 6. Klasse) legte die Schwerpunkte auf:


  • Schülerinnen und Schüler wissen wann und bei wem Hilfe holen.
  • SuS steigern ihre Selbständigkeit in der Lernplanung.
  • SuS steigern ihre Selbständigkeit im persönlichen und ausserschulischen Bereich.

In der Mittelstufe entstanden viele interessante Projekte, die hoffentlich auch zu Hause wahrgenommen wurden. Verträge, Abmachungen, Ziele und Gedanken wurden festgehalten  und dargestellt.

Während den Lektionen gibt es immer wieder Momente, da sind einige Kinder fertig mit der Arbeit. Um die Wartezeiten zu überbrücken wurden auf Plakaten Möglichkeiten aufgehängt, die man in solchen Situationen machen darf.

SuS diskutierten über die eigene Selbständigkeit und suchten Bereiche, in denen sie persönlich weiter kommen möchten, zu Hause oder in der Schule.

Einige Beispiele: Weniger Chaos im Pult, mich weniger ablenken, nerven lassen, schneller zum Turnen kommen, Schreibzeug immer dabei haben, fehlende Sachen ersetzen,Zimmer selber aufräumen, mich selber wecken und alleine aufstehen, meine Sachen in der Küche selber abwaschen,….

Selbstständigkeitsprojekt Theater

Die Klasse hatte den Auftrag, alle Umbauarbieten bei Szenenwechseln und die Schlussszene selbständig und ohne Mithilfe von der Lehrperson zu planen. Dies ist gelungen. 

Projektarbeiten wie Schreibateliers, Werkstattunterricht im NMG, OL zur Orientierung an fremden Plätzen,….

Die Oberstufe (7. – 9. Klasse) legte die Schwerpunkte auf:


  • SuS sind in der Lage, Aufgaben selbständig (ohne fremde Hilfe, mit Hilfsmittel) zu lösen.
  • Jede/r SuS kennt die Schlüsslekompetenz Selbständigkeit in Bezug auf die Berufsausbildung.
  • Jede/r SuS plant ein kleines Projekt und führt es selber durch.

Viele interessante Projekte wurden mit den Jugendlichen diskutiert, durchgeführt und reflektiert: Theater, Freiwahlarbeiten, Präsentationen, Planarbeiten, eigene Ziele stecken, kommentieren und Bilanz ziehen.


Hier einige Beispiele und Gedanken der Jugendlichen:

Selbstständigkeit ist für mich sehr wichtig. Man braucht es im späteren Leben sehr oft.

Früher habe ich öfters meine Hausaufgaben vergessen, man konnte sich nicht wirklich auf mich verlassen. Mit der Zeit aber habe ich mich verbessert. Heute, vergesse ich keine Hausaufgaben mehr, ausser ganz selten.

Ich arbeite viel selbstständiger. Diese Freiwahlarbeit war meine erste, grosse, selbstständige Arbeit. Ich konnte mir die Zeit sehr gut einteilen und habe auch meiner Meinung nach Einsatz gezeigt.

Ich hoffe, dass ich meine Selbstständigkeit beibehalte. Ausserdem hoffe ich, dass ich eine gute Note haben werde in der Freiwahlarbeit.

Laura, 7S Bätterkinden

Mir hat meine erste Freiwahlarbeit und mein selbstständiges Arbeiten Spass und Freude gemacht. Dass ich nun drei Wochen lang am selben Thema arbeiten musste, war für mich nicht ein grosses Problem, denn ich wusste, dass ich noch viele Sachen über Melbourne erfahren kann und längst noch nicht alles aufgeschrieben habe. Während dieser Arbeit habe ich meine Stärken und Schwächen entdeckt und gemerkt, dass ich mir Mühe gegeben habe. Insgesamt finde ich, dass sich meine Arbeit und mein Einsatz ausbezahlt haben und ich bin zufrieden mit meiner selbstständigen Arbeit über Melbourne.

Florian, 7S Bätterkinden

Ich habe mich gefreut, als ich erfuhr, dass ich eine Arbeit schreiben werde. Ich hatte schon Erfahrungen in der 6. Klasse gemacht, als ich über das Klavier geschrieben habe.

Da fand ich es schade, dass der Abgabetermin um fast einen Monat in kleineren Schritten aufgeschoben wurde. Der Grund war, dass andere Leute aus der Klasse noch nicht fertig waren. Ich fand dies ein bisschen unfair, weil man ja von Anfang an den Abgabetermin kannte. Ich war nämlich pünktlich fertig. Zum selbstständigen Arbeiten gehören auch die Planung und die Zuverlässigkeit. Wenn man diese Dinge nicht einhält, kommt es nie gut.

Dieses Mal wurde der Abgabetermin konsequent eingehalten und das zu Recht. Jetzt bin ich fertig und ich bin froh darüber. Es hat sehr viel Spass gemacht selbstständig zu arbeiten, aber mit etwas fertig zu sein, ist auch ein gutes Gefühl.

Philipp, 7S Bätterkinden

Ziel 1

Kommentar

Ziel 2

Franz Wörter regelmässiger lernen.

Wurde erreicht.

Früher aufstehen.

selbständig kochen

Meine Eltern haben sich gewundert, warum ich diese Woche mehrmals gekocht habe, gaben mir aber positives Feedback.

 

freiwillig putzen

Meine ersten Ziele waren: Im Mathe und Deutsch selbstständig zu arbeiten und mein Zimmer alleine aufzuräumen.

 

Im Deutsch glaube ich, dass ich im MSV meinen Zielen näher gekommen bin. Zimmer aufräumen war für mich auch kein Problem, sobald ich etwas aufräumen hatte. Im Mathe konnte ich das aber nicht umsetzten. Es liegt glaube ich daran, dass wir gerade ein neues Thema erhalten haben. Ich werde das aber noch einmal versuchen.

 

Meine neuen Ziele sind: Formulare selber auszufüllen, wie ich bereits gesagt habe in Mathe besser zu arbeiten und im Hauswirtschaft selbstständiger zu sein.

 

Weniger fragen im Mathematikunterricht, zuerst überlegen und nicht aus Prinzip schon fragen. Mein 1. Ziel war, dass ich selber auch mal koche, da ich das sonst so gut wie gar nie mache.

Ich habe eigentlich keinen grossen Unterschied bemerkt, ausser, dass ich wirklich weniger Fragen stellen musste.

Wahrscheinlich habe ich einige Fragen selber gelöst und musste deshalb nicht fragen.

 

Ich wollte ein neues Spiel, auf meinen Computer installieren.

Es war schwierig, da ich nicht so gut in solchen Sachen bin. Erst habe ich nachgeschaut ,wie es geht und habe es versucht, aber dann kam ein komisches Fenster, wo ich nicht wusste ob ich angehen oder ablehnen sollte und so habe ich dann meinen Bruder gefragt.

am Abend rechtzeitig ins Bett gehen.

Ordentlicher sein

Es hat einigermassen geklappt. Ich war        ein bisschen

ordentlicher und habe auch mehr aufgeräumt.

Ämtli besser machen